Schüleraustausch Israel - Zwischen Kouskous und Kibbuz

…zwischen Suq und Synagoge, viele Überschriften lassen sich finden, um die Spannbreite der Themen, Eindrücke, Begegnungen und Erfahrungen, des Deutsch-Israelischen Schüleraustausches vom 1. bis 9. April 2009 zu umreißen.

Im Rahmen dieses Austauschprogramms sind  zwei  Gruppen deutscher Schüler  verschiedener Bundesländer nach Israel gereist. Vom OSZ Sozialwesen II  haben sechs Schüler teilgenommen.  Ziel des Besuchs war es,  gemeinsam mit israelischen Schülern der  Leo Baeck Schule in Haifa in Projekten, die sich mit unterschiedlichen jüdischen Lebensläufen beschäftigen, zu arbeiten. Gemeinsam mussten die Jugendlichen mehr als eine Woche lang Erkundungen anstellen, Interviews führen, in Bibliotheken und Archiven recherchieren. Aber sie mussten auch mehr als eine Woche lang  gemeinsam frühstücken, sich Jugend- und Badezimmer teilen, gemeinsam entscheiden, was am Abend noch zu unternehmen wäre und auch kulturell  und individuell bedingte „Andersartigkeiten“  wechselseitig erleben und tolerieren.  Alle Schüler waren in israelischen Gastfamilien untergebracht, zumeist bei den Familien der israelischen Projektteilnehmer. Dabei haben die Schüler unserer Schule soziale Kompetenz auch unter außergewöhnlichen Bedingungen bewiesen. Neben der Arbeit in den Projekten gab es natürlich auch viele Gelegenheiten, das Land kennen zu lernen. Ein Bad im Toten Meer gehörte ebenso zum Programm wie eine Wanderung durch die Wüste, eine Stadtführung durch Jerusalem oder der Besuch einer Synagoge.

Im Sommer 2009 war die israelische Schülergruppe dann  in Berlin, um die Projektarbeit zu Ende zu bringen. Beherbergt und betreut  wurden sie von den deutschen Schülern. Die Ergebnisse dieses  Austausches sind sehr individuell  und  schwer darstellbar. Die Ergebnisse der gemeinsamen Projektarbeit aber kann man ansehen. Es sind eine Ausstellung und ein Film entstanden, die bereits an verschiedenen Orten gezeigt wurden und große Beachtung fanden.

Nicht zuletzt sollte erwähnt werden, dass sich während der gemeinsamen Projektarbeit auch viele persönliche Kontakte, die zwischen facebook, fotolog und skype rege gepflegt werden, entwickelt haben.

Aktualisiert: 28.03.2017