Fächer

Die Unterrichtsfächer an der Fachoberschule werden unterteilt in den
allgemeinen Unterricht und fachbezogenen Unterricht.

Der allgemeine Unterricht umfasst die Fächer:


Der fachbezogene Unterricht umfasst die Fächer:


Der Unterricht umfasst ca. 34 Stunde je Woche und findet von Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00 Uhr bis 16.50 Uhr statt.

Nähere Informationen zu den einzelnen Fächern

Deutsch in der FOS

Grundsätzlich orientiert sich auch unser Deutschunterricht an dem Rahmenplan für Unterricht und Erziehung in der Berliner Schule, Fach Deutsch, Fachoberschule und Berufsoberschule, gültig ab Schuljahr 2006/2007 (http://bscw.schule.de/pub/bscw.cgi/d520310/Deutsch%20RLP%20BOS%20/FOS20%.pdf), und den von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport für das jeweilige Schuljahr vorgegebenen Prüfungsschwerpunkten.
Das Fach soll den Erwerb von Handlungskompetenz und Studierfähigkeit ermöglichen. Dazu gehört die Weiterentwicklung der mündlichen und schriftlichen Sprachkompetenz sowohl in der Textrezeption unterschiedlichster Texte (pragmatische  und literarische Werke) als auch in der Textproduktion. Großen Wert legen wir dabei auf die Vermittlung und Anwendung kulturellen Hintergrundwissens zum Verständnis von Werken der Weltliteratur und anspruchsvollen Texten aus Philosophie, Kulturgeschichte, Psychologie usw. und arbeiten daher oft fächerübergreifend. Durch projektorientierte Arbeit, kreatives Gestalten und Teilnahme am kulturellen Leben unserer Stadt versuchen wir unter Einbeziehung der vielfältigen Lebenserfahrungen unserer Schülerinnen/Schüler mit ihnen und für sie einen lebendigen, effektiven Unterricht zu gestalten, der sie nicht nur auf die Prüfungen optimal vorbereitet, sondern ihnen auch über die Schule hinaus Anregungen zur demokratischen Mitwirkung und zur Nutzung des Kulturlebens in unserem Land gibt.

Englisch

Ziel des Fremdsprachenunterrichts ist es u.a., Schülerinnen und Schülern zu helfen, sich auf eine zunehmend international ausgerichtete Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten. Um dabei zukünftig erfolgreich zu sein, werden Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben trainiert. In einem interessanten und abwechslungsreichen Unterricht kommen verschiedene Medien wie Lehrbücher, CDs, DVDs, Zeitungen, Zeitschriften und das Internet zum Einsatz. Am meisten Spaß macht es, wenn auch Schüler und Schülerinnen eigene Ideen und Erfahrungen in den Unterricht einbringen. Englisch in der Fachoberschule wird in beiden Jahrgangsstufen in jeweils sechs Stunden pro Woche unterrichtet und ist am Ende der Klasse 12 obligatorisches schriftliches Prüfungsfach (240 Minuten). Die Themen für die Fachhochschulreifeprüfung rekrutieren sich aus den behandelten Unterrichtsthemen, z.B. “Work and unemployment“, “Tourism and travelling“,“ Mass media“, werden aber zentral festgelegt Dadurch variieren die in der 12.Klasse zu behandelnden Themen von Schuljahr zu Schuljahr. Die  Klassenarbeiten – in Klasse 11 jeweils eine pro Semester sowie in Klasse 12 zwei im ersten Halbjahr und eine im zweiten Halbjahr -  bereiten mit verschiedenen Aufgabenformaten kontinuierlich auf die Abschlussprüfung vor.  

Mathematik in der zweijährigen Fachoberschule (FOS 11 und FOS 12)

Die Inhalte des Mathematikunterrichts in der zweijährigen Fachoberschule orientieren sich grundsätzlich an dem seit dem Schuljahr 2006/2007 geltenden Rahmenplan für Unterricht und Erziehung in der Berliner Schule (Fachoberschule und Berufsoberschule), Fach Mathematik, sowie an den Hinweisen und Vorgaben der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung zur zentralen schriftlichen Prüfung im Fach Mathematik im jeweiligen Schuljahr.
Das Fach Mathematik soll den Erwerb von Handlungskompetenz und Studierfähigkeit ermöglichen. Dazu gehört der sichere Umgang mit komplexen mathematischen Problemen und ihrer Verknüpfung mit realen Sachverhalten. Die Mathematik soll unseren Schülern als diejenige Disziplin näher gebracht werden, die das planvolle, strukturierte und systematische Problemlösen ermöglicht.
In der Fachoberschule werden folgende Inhalte behandelt:

Fachoberschule Klasse 11     

  • Wiederholung, 30 Stunden
  • Elementare Funktionsuntersuchungen von Linearen und Quadratischen Funktionen, 25 Stunden

Fachoberschule Klasse 12

  • Zahlenfolgen und Grenzwerte, 10 Stunden
  • Analysis I – Differentialrechnung und Anwendung (ganzrationale Funktionen), 45 Stunden
  • Analysis I – Integration (ganzrationale Funktionen), 20 Stunden
  • Beschreibende Statistik, 20 Stunden

Pädagogik

Der Gegenstand der Pädagogik ist die Erziehungswirklichkeit. Der Unterricht im Fach Pädagogik lebt von der Konfrontation mit realen Erziehungssituationen und von der Sammlung, Analyse und Darstellung von Informationen, die aus allen lebensweltlich und für den Gegenstand des Faches relevanten Bereichen symptomatisch zusammengestellt werden. Reale Erziehungssituationen und dort auftretende Problemstellungen und Herausforderungen – insbesondere auch durch die stattfindenden Praktika in der 11. Klasse – können Ausgangspunkte einer problemorientierten Bearbeitung sein. Es werden Kompetenzen in Bezug auf die Problemanalyse und –lösung im pädagogischen Handlungsfeld aufgebaut: Probleme erfassen und beschreiben, Ursachen klären und erklären, Ziele und Lösungswege beurteilen, begründet entscheiden, Wege und Maßnahmen ihrer Umsetzung planen und eventuell aktiv realisieren.

Inhalte der 11. Klasse

Pädagogik als Erziehungswissenschaft , Möglichkeit und Notwendigkeit der Erziehung, Möglichkeiten und Grenzen der Erziehung, Grundlagen und Aufgaben der Erziehung, Ziele der Erziehung, Erzieherverhalten und Erziehungsstile, Maßnahmen in der Erziehung.

In der 11. Klasse findet ein 10-wöchiges Praktikum im sozialpädagogischen Bereich statt. Erfahrungen aus diesem Praktikum werden in diesem Fach sehr stark genutzt.

Inhalte der 12. Klasse

Entwicklung und Lernen, Pädagogische Konzeptionen, Soziale Arbeit, Krisen und Beeinträchtigungen in der Entwicklung von Menschen, Grundfragen der Pädagogik-Besonderheiten erzieherischer Situationen und erzieherischen Handelns, Kommunikation- und Konfliktbewältigung, Medienpädagogik.

Die unterrichtliche Aufbereitung der inhaltlichen Aspekte aus den Themen müssen in ihrer Gesamtheit verschiedene Altersphasen (z.B. Säuglingsalter, frühe Kindheit, Kindheit, Adoleszenz, Erwachsenenalter) und verschiedene Institutionen der Erziehung, Bildung und Beratung (z.B. Krippe, Kindergarten, Hort ) einschließen.

Psychologie

1. Ziele des Psychologieunterrichts

Die Psychologie beschäftigt sich mit dem Verhalten und Erleben des Menschen, d.h. wir selbst sind Gegenstand dieser Wissenschaft. Dies macht Psychologie und den Psychologieunterricht so interessant. Aufgabe des Psychologieunterrichts ist es, die Schülerinnen und Schüler anknüpfend an ihre alltagspsychologischen Vorerfahrungen mit grundlegenden Themen, Theorien und Forschungsmethoden  der wissenschaftlichen Psychologie bekannt zu machen und auf dieser Grundlage zu einer kritischen Fremd- und Selbstreflexion zu führen. Im Psychologieunterricht sollen die Schülerinnen und Schüler Einblick in das Erleben und Verhalten des Menschen gewinnen sowie Impulse zur Selbstreflexion und zu einem besseren Verständnis des Mitmenschen erhalten. Die Schülerinnen und Schüler sollen therapeutische Hilfen und Einrichtungen kennen lernen, es ist aber nicht Aufgabe des Psychologieunterrichts, therapeutische Hilfestellungen zu geben. Die SchülerInnen erhalten einen fundierten Einblick darin, was Psychologie zu leisten vermag und dass die Psychologie ebenso zur Erklärung und zum Verständnis „gesunden“ Verhaltens und Erlebens beitragen kann wie zum Verständnis und zur Unterstützung von leidenden Menschen.

2. Themen des Psychologieunterrichtes

Auseinandersetzung mit verschiedenen Erklärungsmodellen und Methoden
Im Verlauf des letzten Jahrhunderts haben sich in der Psychologie unterschiedliche Hauptströmungen entwickelt. Wie auch in anderen Wissenschaften gibt es daher unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie man forschen soll, bzw. was im Zentrum der Forschung stehen sollte. Im Psychologieunterricht sollen die Schülerinnen und Schüler daher lernen, unterschiedliche psychologische Sichtweisen zu nutzen, wobei dann auch Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Betrachtungsweisen deutlich werden. Dies kann auch dabei helfen, so manches, was in Zeitschriften und Fernsehsendungen unter Psychologie läuft, kritisch einzuordnen, z.B. sogenannte Psycho-Tests oder „psychologische“ Kummerkästen und Ratgeberecken.
So gibt es Verfahren, die z.B. an einzelnen psychischen Phänomenen ansetzen und diese ganzheitlich (s.o.) betrachten, Selbstbeobachtung und andere Verfahren, die vom Einzelfall ausgehen. Auch das, was nicht direkt beobachtet werden kann, ist Gegenstand der Wissenschaft. Ein typisches Beispiel hierfür ist die Erforschung des sogenannten Unbewussten.
Daneben gibt es den Naturwissenschaften verpflichtete Verfahren, wie systematische direkte Beobachtung und Experiment unter genau kontrollierten Bedingungen. Diese Methodenvielfalt hat auch Einfluss auf den Psychologieunterricht. Wir arbeiten natürlich mit Texten, aber auch mit Fallstudien, mit Erlebnisepisoden, sowie mit Experimenten und psychologischen Tests, die wir teilweise auch selbst durchführen und auswerten.

Persönlichkeitsentwicklung
Welche Bedeutung haben frühkindliche Bindungserfahrungen für die sich entwickelnde Persönlichkeit? Ist es z.B. schädlich oder förderlich für die Entwicklung eines Kleinkindes, wenn beide Elternteile arbeiten und das Kind in einer Kinderkrippe ist? Wie wirken bei der Entwicklung der Persönlichkeit Vererbung, Umwelt und aktive Mitgestaltung der Person zusammen? Kann man sich z.B. die eigenen schlechten Mathenoten sinnvoll damit erklären, dass man die Matheschwäche des Vaters geerbt hat und zudem weiblich ist – oder liegt das Matheversagen an der eigenen Faulheit oder vielleicht am Erklärungsstil der Lehrkraft? In welchen Lebensphasen sind bestimmte Entwicklungen typisch? Was bedeutet es, wenn diese Entwicklungen nicht gemacht sind? Was versteht man in der Psychologie überhaupt unter dem Begriff „Persönlichkeit“? Welche verschiedenen Persönlichkeitstheorien gibt es?

Psychologische Phänomene der Wahrnehmung erfassen
Wie ist unsere menschliche Wahrnehmung aufgebaut? Wodurch werden wir bei unserer Wahrnehmung beeinflusst? Inwiefern beeinflussen sich Gefühle, Motivationen und die Wahrnehmung wechselseitig? Wie funktioniert unser Gedächtnis? Welche Strategien gibt es, effektiver zu lernen? Wie kann man diese Strategien auf konkrete Situationen anwenden? Wie wird unsere Wahrnehmung durch Medien beeinflusst und verändert?
Soziale Phänomene und Kommunikationsstrukturen erfassen
Was sind die wesentlichen Merkmale menschlicher Kommunikation und wie kann man ungünstige Kommunikationsabläufe verändern? Wie entstehen von Meinungen und Einstellungen, welche Manipulationsmechanismen gibt es?

Motive menschlichen Handelns erörtern
Wie entstehen Formen von Aggression und Gewalt? Wie können Konflikte bewältigt werden? Wie kann man mit Frustrationen umgehen?

Psychische Störungen und ihre Behandlung
Ein wichtiges Thema in der Psychologie ist der Bereich der psychischen Störungen und ihre Behandlungen.

3. Besonderheiten des Psychologieunterrichts        

Erfahrungsorientierung

Im Psychologieunterricht wird hinter der Erfahrung des einzelnen Menschen nach allgemeinen Phänomenen und Gesetzen gesucht In diesem Zusammenhang haben persönliche Erfahrungen im Unterricht ihren Platz, es geht jedoch nicht um individuelle Seelenschau oder Therapie.
Auseinandersetzung mit verschiedenen Erklärungsmodellen und Methoden
Wie in vielen anderen Wissenschaften, so gibt es auch in der Psychologie verschiedene Strömungen („Schulen“), die jeweils eine bestimmte Sichtweise und bestimmte metho- dische Zugänge in den Vordergrund stellen. Während z.B. die Tiefenpsychologie die Bedeutung des Unbewussten betont, interessiert sich der Behaviorismus nur für das sichtbare, experimentell messbare Verhalten – und der systemische Ansatz untersucht vor allem die wechselseitigen Beziehungen eines Individuums mit seiner Umwelt. Für Schüler/innen bedeutet dies, dass sie im Unterricht die Chance haben, sich mit mehreren Erklärungsmodellen, Fachsprachen und Methoden auseinander zu setzen, um so einen differenzierten Zugang zur Wirklichkeit zu finden.
Eigenverantwortliches, selbständiges Arbeiten.

Im Psychologieunterricht ist es wichtig, dass sich Schüler/innen den Stoff nicht nur rezeptiv aneignen, sondern aktiv lernen und den Unterricht mitgestalten. Wer Interesse an dieser Form des Unterrichts hat, ist in Psychologie genau richtig!

Biologie

Das Fach Biologie wird in der Fachoberschule mit jeweils zwei Wochenstunden in der 11. und in der 12.Klasse unterrichtet.
Hier werden Kenntnisse der vergangenen Schuljahren aufgefrischt und natürlich erweitert.
Die Schüler eignen sich wissenschaftliche Grundkenntnisse an und erhalten Einsichten in komplexe biologische Zusammenhänge.
Die Lerninhalte richten sich nach dem vorläufigen Rahmenplan für Unterricht und
Erziehung in der Berliner Schule. Es stehen verschiedene biologische Themen zur Auswahl: Vererbungslehre, Umwelt und Umweltschutz, Ernährungslehre, Gesundheitslehre, Nervenphysiologie und Drogen.
Eine schriftliche Prüfung am Ende der 12.Klasse erfolgt nicht.
Bei Bedarf kann aber eine mündliche Prüfung stattfinden.

Politikwissenschaft/Geschichte und Sozialkunde

Die Inhalte unseres Unterrichts sind grundsätzlich am Rahmenplan, gültig ab Schuljahr 2007, ausgerichtet, jedoch werden selbstverständlich auch aktuelle politische Ereignisse und Probleme diskutiert und erörtert.
Die Handlungs- und Fachkompetenzen, die vermittelt und erarbeitet werden, dienen dazu, fachlich fundiert, zielorientiert, gestaltend und verantwortungsbewusst als Bürger bzw. Bürgerin handeln zu können bzw. sich zu positionieren. Die Vernetzung der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Gegebenheiten in ihrer Komplexität wird dabei bewusst berücksichtigt.
Die politischen Handlungsspielräume und Problemfelder, die sich an der Erfahrungs- und Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler orientieren, sind uns wichtig und stehen im Vordergrund. Selbständiges, gemeinsames Lernen, die sachliche Auseinandersetzung in Lerngruppen und die Fähigkeit, kritisch und kompetent mit Instrumenten der Informationsbeschaffung umzugehen, sind ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts.
Mit den und für die Schüler/innen sind wir bemüht, einen abwechslungsreichen und anregenden Unterricht zu gestalten.

Soziologie

In der Fach- bzw. Berufsoberschule für Sozialwesen wird die Schwerpunktsetzung durch die Sozialwissenschaften vorgenommen. Das Fach Soziologie soll, neben den Fachgebieten Pädagogik und Psychologie, zum wissenschaftlich fundierten Umgang mit der sozialen, d.h.  zwischenmenschlich funktionierenden Realität, ihrem Sinn und ihren Strukturen befähigen.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über gegenwärtige Probleme, z.B. im Bereich Familie, Jugend, Armut oder Arbeitswelt dienen dazu, sich kritisch  aber auch zielgerichtet mit den Erscheinungsformen, ihren Ursachen und möglichen Folgen auseinander setzen zu können und die vielfältigen Zusammenhänge zu verstehen und zu erklären.
Die Fähigkeit, wissenschaftsorientiert die eigene soziale Umwelt zu analysieren, aktuelle  Probleme soziologisch zu erörtern, fördern die individuelle Befähigung und Bereitschaft, die gesellschaftlichen Entwicklungstendenzen kritisch zu hinterfragen, dienen gleichzeitig auch  zur  Entwicklung der beruflichen und studienqualifizierenden Kompetenzen.  
Die unterschiedlichen fachspezifischen Arbeitsformen und -techniken, aber auch die kommunikativen Unterrichtsmethoden, wo über eigene Erfahrungen reflektiert werden kann, ermöglichen ein interessantes Mischungsverhältnis.
Das Fach Soziologie kann als schriftliches Prüfungsfach für den Erwerb der Fachhochschulreife gewählt werden.

Alles was Recht ist...§§§

Wer seine Rechte kennt und weiß, wie man mit den geltenden Rechtsvorschriften umzugehen hat, kann nicht nur viel Geld für einen Anwalt sparen.
Das Fach Rechtskunde hat viele Facetten. Der größte Vorteil für unsere Schüler/innen besteht darin, dass sie in der Fachoberschule die Möglichkeit haben, Sach- und Methodenkompetenzen auf vielfältigen Rechtsgebieten ihres Alltags zu erwerben, die nicht immer Bestandteil anderer Ausbildungen sind.
Die Vorbehalte im Umgang mit dem BGB und anderen Gesetzestexten ablegen  und Fachkompetenzen erlangen zu dürfen, die auch für den eigenen privaten Lebensbereich sehr nützlich sein können, ist etwas Besonderes.
In zwei Stunden pro Woche werden gemeinsam z.B. auf dem Gebiet des Kaufvertragrechts, des Straf- oder Familienrechts, aber auch des Arbeits- und Sozialrechts mögliche Rechtskonflikte analysiert oder aktuelle Urteile der Gerichte sachkundig diskutiert.

Recht ist kein trockenes Paragraphenlabyrinth. Gemeinsam konkrete Fallsituationen des Alltags zu begutachten, in Gruppen unterschiedliche Rechtspositionen zu beurteilen, ist sehr spannend.
Den neuen Handyvertrag kritisch zu prüfen, eine Forderung nach Schadensersatz mit fundierten Argumenten zu begründen oder einem Freund den Rat zu geben, wie er bei ausbleibender Unterhaltszahlung reagieren kann, sind nur einige Beispiele aus diesem Unterrichtsfach.

Sport (FOS 11 und FOS 12)

Der Sportunterricht leistet als Lern-und Erfahrungsfeld einen spezifischen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Wir verfügen über eine moderne Dreifeldsporthalle  und eine große Außenanlage. Damit können wir vielfältige Möglichkeiten bieten, individuelle sportliche Handlungskompetenzen zu erweitern und zu beweisen. Ballspiele, Rückschlagspiele, Lauf-, Kraft- und Gewandtheitsspiele sind zum Beispiel Angebote, um Grundlagen in Technik und Taktik sowie Kenntnisse über die Spielregeln zu vermitteln. Der Unterricht zielt auch darauf, motorische, konditionelle und koordinative Fähigkeiten zu verbessern. Ein Schulsportfest und Volleyballturniere sind schulzweigübergreifende Aktivitäten.

Aktualisiert: 28.03.2017